"Zu Stephanie a Muckngahn, zu Neujahr a Hahnentritt, zu Heilig Drei König a Hirschensprung und zu Maria Lichtmess a ganze Stund."
So lautet ein altes Sprichwort, in dem die Zunahme der Tageslänge ab der Wintersonnenwende beschrieben wird, und vielen wird es schon aufgefallen sein - die Tage werden länger.
Anfangs sind es nur recht kleine Änderungen (a la a Mücke), welche dann aber langsam immer markanter werden und ab Maria Lichtmess bereits für viele erkennbar sind.
Die Tageslängenzunahme entspricht hierbei einer Sinusform, die größte Zunahme wird am Zeitpunkt der Tag- und Nachtgleiche mit ca. 4 Minuten erreicht, spürbar länger werden die Tage aber bereits ab Anfang Februar (zu Lichtmess).
Hier zum Beispiel die Tageslängen von Graz:
21.12.2011 08:00 (Wintersonnenwende)
26.12.2011 08:02 (Stephanitag)
01.01.2012 08:05 (Neujahr)
06.01.2012 08:12 (Dreikönige)
02.02.2012 09:08 (Lichtmess)
15.03.2012 11:24 (Heute)
21.03.2012 11:38 (Tag- und nachtgleiche)
21.06.2012 15:11 (Sommersonnenwende)
Man sieht, wie Anfangs, die Tageslänge nur zögerlich zunimmt, ab Februar dann jedoch um vieles Stärker.
siehe auch http://www.solartopo.com/tageslaenge.htm